Hier schauen wir uns die Stationen der Holzernte an. Das professionelle Fällen von Bäumen läuft nicht immer gleich ab. Es ist abhängig vom Gelände und den zur Verfügung stehenden Mitteln. Mittlerweile gibt es Spezialfahrzeuge, die einen Baum fällen und direkt zerlegen können. Die Fotos zeigen die Holzernte auf klassischem Weg, auf dem die Kettensäge eingesetzt wird.
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Ein Waldarbeiter legt eine Schlinge aus Drahtseil um den Baum, der gefällt werden soll. Später wird der Baum durch das Seil umgezogen. So vermeidet man, dass der Baum in die falsche Richtung fällt, denn der Keil, der in den Stamm gesägt wird, bestimmt nicht immer die Fallrichtung. |
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Das andere Ende des Seiles ist an einer starken Winde befestigt, die auf einem Forstfahrzeug montiert ist. Die Winde lässt sich fernsteuern und so wird das Drahtseil gespannt. |
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Im nächsten Schritt wird ein Keil in den Stamm gesägt. Der Mann an der Säge trägt spezielle Schutzkleidung: Sie besteht aus vielen Fasern, die die Säge zum Stillstand bringen, wenn die Kette in die Kleidung gelangt.
Film in dem der Baum gefällt wird |
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Nachdem der Keil gesägt ist, wird der Baum mit dem Seil endgültig zu Fall gebracht. Sofort wird er vermessen (gelbes Maßband) und die Maße notiert. |
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Der Stamm wird nun von Ästen befreit und je nach Bedarf in Teile gesägt. Sollen aus dem Baum z.B. Balken geschnitten werden, braucht man lange Stücke. Für Brennholz nur kurze. |
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Die Baumstämme werden mit einem Spezialfahrzeug zu einem Sammelplatz bewegt, der in der Regel an einem Weg, oder am Waldrand liegt. |
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Die Stämme liegen dort nun so lange, bis sie mit LKW abgeholt und in ein Sägewerk gebracht werden. |
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